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Karriereweg Syndikus – eine Option für mich?

Wie ist es, als Syndikusrechtsanwältin oder Syndikusrechtsanwalt in einem Unternehmen zu arbeiten? Darum ging es am 18.09.2019 bei der Veranstaltungsreihe „Referendariat – und was dann?“. Initiiert wurde sie vom Landgericht Köln, der Rechtsanwaltskammer Köln und dem Kölner Anwaltverein. Die Syndikustätigkeit ist wohl für die Mehrheit der anwesenden Rechtsreferendare eine eher unbekannte Karriereoption.

Christine Bernard von der Bayer AG, der Geschäftsführer der Rechtsanwaltskammer Köln, Martin W. Huff, und Rainer-Karl Bock-Wehr, Leiter Kompetenzcenter Firmen, HDI Versicherung AG eröffneten den Rechtsreferendarinnen und Rechtsreferendaren interessante Einblicke in die beruflichen Perspektiven einer Volljuristin bzw. eines Volljuristen im Unternehmen.

Gratulation zur Studienwahl! Juristinnen und Juristen haben gute Berufsaussichten

Rückt das Rechtsreferendariat als letzter Abschnitt zur Ausbildung zur Volljuristin bzw. zum Volljuristen heran, häuft sich – nicht nur von Seiten Dritter – bei vielen Rechtsreferendarinnen und Rechtsreferendaren die Frage: „Und was dann?“ Sowohl die Vizepräsidentin des Landgerichts Köln, Dr. Bettina Meincke, als auch der Vorsitzende des Kölner Anwaltverein, Markus Trude, betonten in ihrer Begrüßung, dass junge Volljuristinnen und Volljuristen in Deutschland derzeit sehr gute Berufsaussichten hätten. Rechtsreferendarinnen und Rechtsreferendare stehen heutzutage selten vor verschlossenen Türen, sondern haben vielmehr unüberschaubare Möglichkeiten, wenn es um die Berufswahl geht. Neben den klassischen Berufen wie dem Richteramt oder der Rechtsanwaltschaft, in die es die meisten verschlägt, steht auch die Möglichkeit offen, Syndikusrechtsanwältin bzw. -rechtsanwalt zu werden. Doch was verbirgt sich hinter diesem Berufsfeld?

Was macht ein Syndikus?

Um etwaige Zweifel vorweg im Keim zu ersticken: Ja, die Syndikustätigkeit hat etwas mit Jura zu tun! Darüber klärte Herr Bock-Wehr am Beispiel seiner Arbeit als Syndikusrechtsanwalt in einer Versicherung auf. Von der Frage, ob der Versicherungsschutz für den Hausrat greift, wenn ein betagter Mann seinen wertvollen Schmuck zum angeblichen Schutz vor einem Diebstahl vermeintlichen Polizisten herausgibt (und ihn dann nie wieder sieht) bis zu Fällen der Selbstverstümmelung wird die Syndikusrechtsanwältin bzw. der Syndikusrechtsanwalt mit einer Vielzahl juristischer Fragen konfrontiert.

Jenseits solcher – zugegeben kurioser aber tatsächlicher – Fallgestaltungen beschäftigen sich Syndikusrechtsanwältinnen bzw. Syndikusrechtsanwälte mit ähnlichen Tätigkeitsfeldern wie Wirtschaftskanzleien, wie Christine Bernard erklärte, die als ehemalige Leiterin der Rechtsabteilung von Bayer 04 Leverkusen eine interessante Laufbahn als Syndikusrechtsanwältin aufweist. Doch nicht nur im privaten Sektor, sondern sogar in einigen Bereichen des öffentlichen Dienstes ist eine Syndikustätigkeit möglich.

Steigende Zulassungen für Syndikusse

Die Reform des Berufsrechts (§§ 46 ff. BRAO) stellte einen „Wechsel vom Blazer oder Jackett in die Robe“ dar, erklärte Martin W. Huff. Derzeit stiegen die Zahlen zur Zulassung zum Syndikusrechtsanwalt kontinuierlich an und überholten sogar die Anträge zur Zulassung zur Rechtsanwaltschaft. Gerade im Raum Köln gibt es zunehmend Unternehmen, die Volljuristinnen und Volljuristen beschäftigen, weshalb die Syndikustätigkeit zukünftig stärker in den Fokus der Berufseinsteiger rücken dürfte.

Syndikus – Wäre das eine Option für mich?

Um zu entscheiden, ob die Tätigkeit als Syndikusrechtsanwältin bzw. Syndikusrechtsanwalt für den eigenen Berufsweg in Frage kommt, dürfte helfen, sich die Unterschiede gegenüber dem Rechtsanwaltsberuf deutlich zu machen: Im Unterschied zu Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten dürften Syndikusrechtsanwältinnen und Syndikusrechtsanwälte – wie Rainer-Karl Bock-Wehr am Beispiel der Versicherung nahebrachte – über juristische Fragen häufig selbst entscheiden. Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte sprächen in der Regel lediglich Empfehlungen aus. Auch spielt der Wunsch nach mehr Freizeit oder Familienplanung eine Rolle, insbesondere mit Blick auf die teilweise hohe Arbeitsbelastung in einigen (Wirtschafts-)Kanzleien.

Man sollte sich außerdem die Frage stellen, ob man für die Dauer seines Berufs nur für einen Mandanten – nämlich das Unternehmen – arbeiten und dessen Interessen vertreten kann. Attraktiv scheint zudem, dass viele Unternehmen anbieten, als Syndikusrechtsanwältin bzw. Syndikusrechtsanwalt im Ausland für das Unternehmen tätig zu werden. Dies könnte einen Aufenthalt in fernen Ländern und Regionen wie den USA oder Asien ermöglichen. Beinhaltet der Berufswunsch, die „Karriereleiter“ bis ganz nach oben zu steigen, sollte sich indes bewusst gemacht werden, dass viele Unternehmen die klassischen Aufstiegschancen – vergleichbar zum Partner in einer Kanzlei – nicht anbieten. Jedoch hätten einige Unternehmen, laut Bernard, auf diese Karrierewünsche reagiert und böten „Expertenkarrieren“, zugeschnitten auf Bereiche wie dem Kartellrecht, an.  

Fazit: Syndikustätigkeit kann sehr vielseitig sein

Für diejenigen, die neben dem Interesse an juristischer Arbeit zum Beispiel technische oder betriebswirtschaftliche Tätigkeiten in ihrem Berufsleben nicht missen wollen, scheint die Syndikustätigkeit eine sehr gute Option zu sein, die ernsthaft – und vielleicht sogar schon im Rahmen einer Station im Rechtsreferendariat – in Betracht gezogen werden sollte. Die Veranstaltung „Referendariat – und was dann? – Die Tätigkeit des Rechtsanwalts im Unternehmen“ hat sicher dazu beigetragen, einige Fragen der Zuhörerinnen und Zuhörer beantwortet und vielleicht auch bei einigen Interesse an der Syndikustätigkeit geweckt zu haben!

Foto: Adobe Stock/Robert Kneschke

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Legal Tech Großkanzlei

Legal Tech in der Großkanzlei – Blick hinter die Kulissen

Großkanzleien haben mit Legal Tech gar keine Probleme – wirklich? Dr. Bernhard Fiedler ist bei der Großkanzlei Norton Rose Fulbright Projektverantwortlicher im Bereich Legal Tech und berichtet im Interview über die Entwicklung des Tools „N-Accelerate“ – und zeigt dabei, dass sich selbst Großkanzleien bei der Digitalisierung manchmal schwer tun.

Herr Dr. Fiedler, Was genau ist N-Accelerate für ein Tool?

N-Accelerate dient dazu, durch Prozesse und Automations-Tools einen vereinfachten Zugang zur Dokumentenautomation zu erhalten. Dokumente wie Konsortialkreditverträge, Legal Opinions, Kaufverträge bei M&A-Transaktionen und für die Luftfahrtbranche, Vertriebsvereinbarungen in der Versicherungsbranche können automatisiert und damit weitaus schneller erstellt werden ohne die Qualität zu mindern. Anwälte haben durch das Tool mehr Zeit, sich auf die individuellen Gegebenheiten der Rechtsberatung zu konzentrieren.

Wie entstand die Idee für das Tool?

Als Bankenrechtler schreibt man zum Beispiel öfter mal 200-seitige Kreditverträge. Manchmal müssen diese aber nachträglich  geändert werden, wenn zum Beispiel ein Beteiligter aussteigt. Das ist eine Menge Fleißarbeit. Daraus formte sich dann die Idee, ob man dies nicht durch Technologie vereinfachen könne. Es ging also in erster Linie um Zeiteinsparung und die Ermöglichung einer effizienteren Arbeitsweise. Nun ist es nicht mehr erforderlich, zwei Stunden zu investieren, um im gesamten Dokument aus Plural Singular zu machen oder aus die Kreditnehmer der Kreditnehmer zu machen. Durch unser Tool werden die standardisierbaren Komponenten des Vertrags automatisiert. So hat man mehr Zeit für die individuellen Aspekte.

Wie viel Zeit sparen Sie durch die Nutzung von N-Accelerate effektiv ein?

Hier passt wohl die klassische Juristen-Antwort: Es kommt darauf an. An sich rechnen wir für jede Transaktion mit etwa zehn Stunden. Das hat den einfachen Hintergrund, dass wir früher ein Musterdokument hatten und daraus je nach individuellem Vertrag einzelne Teile herausgenommen und angepasst haben, die die Struktur der aktuellen Transaktion widergaben. Dies dauerte zehn Stunden, während der Vorgang heute durch die neuen Tools 20 Minuten in Anspruch nimmt.

Welche Voraussetzungen mussten in der Kanzlei geschaffen werden, damit sich Innovation überhaupt entwickeln konnte?

Es kommt auf das Mindset der Handelnden an. Bei mir ist es so: Ich bin durch meine Tätigkeiten und Interessen eher innovativ geprägt und interessiere mich für neue Technologien. Konzepte wie lean project management sagen mir etwas und ich sehe dafür Anwendungsbereiche in meinem Geschäftsfeld. Das ist aber nicht unbedingt bei jedem so und das muss man auch verstehen. Deswegen war es mir wichtig, unsere Entscheidungsträger auf dem Weg dahin abzuholen. Das geht am einfachsten, wenn man konkrete Anwendungsbeispiele zeigen kann. Deswegen haben wir viel mit Prototypen gearbeitet und diese zwischendurch gezeigt. Wenn ich gekommen wäre und gesagt hätte: Ich habe eine super Idee, brauche allerdings ein Riesenbudget für die Umsetzung, wäre das sicherlich schwieriger gewesen, durchzusetzen.

Wir haben also einen ganz anderen Ansatz gewählt und mit ganz kleinen Sachen angefangen, um zu zeigen, was technisch machbar ist. Relativ schnell sind wir dann dazu übergegangen, komplexere Sachen zu machen. So sind wir von der Automation eines Dreiseiters innerhalb von zwei Jahren zur Automation eines 200-seitigen Dokuments übergegangen.

Wir sind dabei nach einem ganz klassischen „Lean-Ansatz“ vorgegangen und haben vorerst Prototypen entwickelt, diese gezeigt, getestet und weiterentwickelt. Das wichtige ist, einen Schritt nach dem anderen zu machen.

Können auch andere Kanzleien „N-Accelerate“ nutzen?

Da sind wir ganz egoistisch und wollen es nur intern nutzen, hauptsächlich für die Teams im Real Estate und Corporate. Hier ist der Bedarf an Dokumentenautomation groß. Zusätzlich bieten wir es unseren Mandanten an. Auch für sie ist Dokumentenautomation ein Thema von wachsender Bedeutung.

Treten sie dann als Software-Anbieter für Ihre Mandanten auf?

Nein, das wollen wir so eigentlich nicht. Wir sehen uns keinesfalls als Verkäufer eines Produktes, sondern vielmehr als Know-how-Lieferant. Wir helfen bei der Automation und bei der Frage, welche Software letztendlich die Richtige ist. Diese Entscheidung ist individueller Natur und obliegt allein dem Mandanten. Wir geben also nur Hilfestellung und unser Know-how dazu.

Was werden Ihrer Meinung in nächster Zeit die wichtigsten Themen im Bereich Legal Tech sein?

Das ist eine schwierige Frage und ich habe ehrlicherweise keine Antwort darauf. Was mir positiv aufgefallen ist: Der Hype um Legal Tech verschwindet nach und nach und wir können uns mehr darauf konzentrieren, was überhaupt praktisch umsetzbar ist. Diese ewigen wenig zielführenden Standarddiskussionen über Künstliche Intelligenz (KI) enden zum Glück langsam.

Generell muss man für jeden Bereich einzeln schauen, wo sich Technologie lohnt. Lohnt es sich, darauf eine Ressource und einen Partner zu setzen? Habe ich die richtigen Leute und habe ich die richtige Qualitätssicherung? Am Ende ist die Technologie ein Enabler, also ein Umsetzer, für vieles. Die Strukturen und Workflows muss man aber selbst umsetzen. Eine neue, vermeintlich innovative Software anzuschaffen ohne zu wissen, ob man sie überhaupt benötigt, ist sicherlich der falsche Ansatz. Das ist wie die Gier nach einem hübschen Spielzeug, das am Ende des Tages nur in der Ecke steht. KI wird uns in der Zukunft deutlich stärker interessieren. Aber in der Vielschichtigkeit der Arbeit, die wir nun einmal haben, glaube ich, dass dies eher unterstützend statt ersetzend für uns wirken wird.

Vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Erfolg in Sachen Innovation!

Das Interview als Video

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Jurastudium Reform

Was im Jurastudium zu kurz kommt – Initiative will Lehre umkrempeln

Im Jurastudium wird man mit Lernstoff zugeschüttet. Doch was zeichnet gute Juristerei wirklich aus? RA Arnim Rosenbach, Lehrbeauftragter für die LMU München und der Berliner Humboldt Universität , will mit “Lege Artis” mehr Methodik und weniger Büffelei in die Juristenausbildung bringen. Im Fachgespräch mit Dr. Dominik Herzog verrät er, was es damit auf sich hat. “Was im Jurastudium zu kurz kommt – Initiative will Lehre umkrempeln” weiterlesen

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Strafzumessung Legal Tech

Legal Tech in der Strafzumessung

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Im März 2019 wurde an der Universität zu Köln unter der wissenschaftlichen Leitung von Frau Prof. Dr. Dr. Frauke Rostalski das Legal Tech Lab Cologne (LTLC) gegründet. Die studentische Initiative setzt sich mit der Digitalisierung der Rechtsbranche auseinander und möchte in Sachen Legal Tech aktiv mitgestalten. In diesem Zusammenhang beschäftigten sich die Studierenden mit einer problematischen Entwicklung in der Strafzumessung: Welche Strafe für eine Tat droht, hängt auch davon ab, wo sie abgeurteilt wird. Um dieses Problem zu lösen, hat das LTLC eine Task Force gebildet.

“Legal Tech in der Strafzumessung

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Wie findet man nach dem Studium Kontakt zu potenziellen Arbeitgebern? Welche Möglichkeiten gibt es für Juristen neben der klassischen Kanzleikarriere? Mit diesen und ähnlichen Fragen tummeln sich Besucher/innen auf Jobmessen. Doch was bringen diese wirklich?
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Zwei Tage geballtes Berufsstarterwissen – bei vielen Teilnehmer/innen des Seminars „Start in den Anwaltsberuf“ am 28.-29. Juni in Berlin dürften am Ende „die Köpfe geraucht“ haben. Von Marketing über Zeugenvernehmung bis hin zu Haftung und RVG – in der Vielfalt des Programms spiegelte sich die Komplexität des Anwaltsberufs wieder. Außerdem haben vier Juristen über die Vorzüge und Anforderungen ihrer unterschiedlichen Berufswege berichtet. “Anwalt ist nicht gleich Anwalt: Vier Wege, eine Profession” weiterlesen

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Alternative Berufswege – Wie ist es, in einem Legal Tech-Unternehmen zu arbeiten?

Die wachsende Legal Tech-Branche eröffnet Jungjurist*Innen ein neues Berufsfeld, das IT mit juristischen Fragestellungen verknüpft. Daher wird die klassische Kanzleikarriere immer weniger selbstverständlich. LEX superior-Gründer Tianyu Yuan hat sich für die Legal Tech-Branche entschieden. Im Interview verrät er, welchen Herausforderungen er täglich begegnet und was eine solche Arbeit lohnenswert macht.   “Alternative Berufswege – Wie ist es, in einem Legal Tech-Unternehmen zu arbeiten?” weiterlesen

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JURAcon 2019 – Insider-Einblicke von IQB-Mitarbeiterin Carissa Marx

Die JURAcon gehört zu den größten und traditionsreichsten Jobmessen der Rechtsberatungsbranche. Dabei ist der „Messerummel“ in jedem Falle aufregend, doch was kann man sich als Besucher*In konkret von so einem Messetag versprechen? Wir haben Carissa Marx von der IQB Career Services GmbH – das Unternehmen, das die Messe jedes Jahr auf die Beine stellt – gefragt.    “JURAcon 2019 – Insider-Einblicke von IQB-Mitarbeiterin Carissa Marx” weiterlesen

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Die JURAcon 2019 in Frankfurt am Main – Eine Jobmesse zum Inspirieren und Rekrutieren

Die JURAcon ist eine 20-jährige Jura-Jobmesse in Frankfurt am Main, die Studierenden sowie Arbeitgebern im Bereich Jura und Rechtsberatung die Möglichkeit bietet, in Kontakt miteinander zu treten. Neben Großkanzleien sind dort auch Ministerien und sonstige juristische Arbeitgeber vertreten. Dieses Jahr war der FFI Verlag dabei und machte sich selbst ein Bild von der Veranstaltung. “Die JURAcon 2019 in Frankfurt am Main – Eine Jobmesse zum Inspirieren und Rekrutieren” weiterlesen

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